„Made in Mühldorf“ muss bleiben!

JU fordert schnelle Lösung für die Mühldorfer Entbindungsstation

Mühldorf - „Mein Name ist Thomas Perzl und ich bin geboren am 6. Juli 1989 in Mühldorf am Inn!“, so die Kurzvorstellung der Kreisvorsitzenden der Jungen Union im Landkreis Mühldorf.

Gerade diese Angabe zum Geburtsort steht auf der Kippe, beziehungsweise ist derzeit nicht mehr möglich, denn die Geburtenstation im Inn-Klinikum ist immer noch geschlossen. „Dieses Thema ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Wir fordern alle Beteiligten dazu auf, hier schnell eine Lösung zu finden. Die Corona-Lage haben wir dank der medizinischen Kräfte und den umsichtigen politischen Entscheidungen Gott sei Dank im Griff. Jetzt müssen wir wieder den Fokus auf dieses Thema legen. Es ist etwas Besonderes in seinem Heimatlandkreis das Licht der Welt zu erblicken und wir sind überzeugt:


Made in Mühldorf muss jetzt schnell wieder möglich sein!“, so die Forderung von Perzl. Thematisch ist der Kreisverband hier bestens beraten, durch die stellvertretende JU Kreisvorsitzende Sophie Sontag-Lohmayer. Diese hat vor wenigen Wochen einen neuen Landkreisbürger zur Welt gebracht, leider nicht in Mühldorf: "Ich hätte gerne in Mühldorf entbunden. Nicht nur wegen der Nähe zu meinem Wohnort, sondern auch wegen der kleineren Station. Das ist aus meiner Sicht der große Vorteil von der Mühldorfer Geburtsstation, da eine intensivere Betreuung der werdenden Mütter möglich ist.

Denn aus meiner Erfahrung ist nichts wichtiger als eine gute und nahe Begleitung durch die Geburtshelfer. Zusätzlich entlastet eine Mühldorfer Geburtsstation auch die in Altötting und schafft zusätzliche Kapazitäten. Gerade bei steigen- den Geburtenzahlen ein nicht zu vernachlässigender Punkt“, stellt die junge Mutter fest.


Abschließend verdeutlicht Perzl: „Der Jungen Union im Landkreis geht es hier nicht ausschließlich um Heimatromantik, nein der Fokus muss auch auf der bestmöglichsten Versorgung für Mutter und Kind liegen! Wir haben im Zuge der Krankenhausfusion mit Nachdruck für die Geburtenstation am Standort Mühldorf gekämpft - diese steht jetzt auch im medizinischen Konzept und war Voraussetzung für die Fusion. 

Diese Station muss jetzt nicht nur erhalten, sondern auch so bestückt werden, dass sich werdende Mütter hier einerseits wohlfühlen, als auch erstklassig medizinisch ver- und nachversorgt werden! Da darf uns die Fusion nicht im Wege stehen, dafür werden wir auch weiterhin kämpfen!“

Pressemitteilung JU KV Mühldorf / Kreisvorsitzender Thomas Perzl

Rubriklistenbild: © dpa

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