zu Altstadt und Inn

Feinuntersuchung soll Grundlagen für Norma-Verbleib schaffen

+
Der Norma an der Luitpoldallee.
  • schließen

Mühldorf am Inn - Eine Feinuntersuchung zwischen Altstadt und Inn, die nun beschlossen wurde, soll auch die Grundlagen für Maßnahmen für den Verbleib des Norma an der Luitpoldallee schaffen.

Der Bau- und Umweltausschuss beschloss in seiner jüngsten Sitzung, dem Stadtrat zu empfehlen, die Durchführung einer Feinuntersuchung zwischen Altstadt und Inn zu beschließen und die Verwaltung zu beauftragen, das weitere Verfahren durchzuführen.

Kosten wird sie, in der ersten Leistungsphase 30.000 Euro, abzüglich einer möglichen Bezuschussung. Die Feinuntersuchung ist auch

ein Ausfluss des ISEK

. Es ist mit Fördermitteln zu rechnen.

Feinuntersuchung als Grundlage

"Die Verwaltung plant seit Längerem eine Feinuntersuchung im Umfeld des ehemaligen Geländes der "SÜMÖ" von der Luitpoldallee bis zum Inn", so Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner Dies sei auch bereits mit der Regierung von Oberbayern besprochen. Die Feinuntersuchung solle Grundlage für eine tiefergehende Bauleitplanung sein. Der Wunsch sei, die Möglichkeit der Schaffung von Stellplätzen und der Verbindung zum Inn zu prüfen. 

"Mit einer Feinuntersuchung steht der Kreisstadt Mühldorf am Inn eine Grundlage zur Verfügung, welche es einfacher macht, für das Gebiet eine detailliertere Planung unter Berücksichtigung des Wunsches der Verbindung zum Inn und der Schaffung von Stellplätzen aufzustellen", erklärte Stadtbaumeisterin Weichselgartner, "Die Feinuntersuchung dient auch der Sicherung der städtebaulichen Entwicklung des Umfeldes der Altstadt."

Auch Teil der Lösung für Norma

"Das schließt auch die Schaffung von Grundlagen für eine Erweiterung des Norma an der Luitpoldallee ein", erklärte Erste Bürgermeisterin Marianne Zollner (SPD). 

Auf der Bürgerversammlung Ende November war auch die Zukunft des Norma-Supermarkts an der Luitpoldallee Thema, welcher den letzten Lebensmitteldiscounter in der Innenstadt darstellt. Unter Anwohner besteht die Sorge, das Geschäft könnte schließen. Das Unternehmen selbst erklärte, es sei mit 470 Quadratmetern nicht mehr zeitgemäß und leide seit Jahren unter einer Fremdparkerproblematik.

Die Stadtverwaltung signalisierte bereits, dass eine Verkaufsflächenerweiterung und Vergrößerung der Parkplatzanlage mitgetragen würde, um die Filiale in der Innenstadt zu halten. Es laufen auch bereits Gespräche zwischen Stadt und Unternehmen. 

Zurück zur Übersicht: Mühldorf am Inn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser