37-jähriger Ex-Profi heuert in Regionalliga an

Trainer-Hammer! Haas wechselt von Wasserburg nach Burghausen

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Der neue Cheftrainer Leonhard Haas (mitte) mit Geschäftsführer Andreas Huber (li.) und Teammanager Karl-Heinz Fenk (re.).
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Wasserburg/Burghausen - Leonhard Haas verlässt die Wasserburger Löwen und wird neuer Cheftrainer des SV Wacker Burghausen. Der SVW und der 37-jährige A-Lizenz-Inhaber haben sich auf eine Zusammenarbeit bis Sommer 2022 geeinigt.

Der neue Cheftrainer Leo Haas wurde im Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern ausgebildet und durchlief dort die U17 und U19 ehe er dort seine ersten Spiele in der damaligen Regionalliga Süd absolvierte. Im Jahr 2004 wechselte Haas zum HSV in den Norden, dort gelang auch der Sprung in den Profikader. Zur Saison 2005/06 schaffte Haas im ersten Jahr mit dem FC Augsburg den Aufstieg in die 2. Liga. Es folgten die Vereine Greuther Fürth, FC Ingolstadt und Hansa Rostock. Insgesamt zählen zur Spielerkarriere des Oberbayern 113 Zweitliga-Spiele (16 Tore), 48 Drittliga-Einsätze und 74 Regionalliga-Spiele. Dazu kommen 6 Einsätze im DFB-Pokal. 2015 kehrte Haas nach kurzer Fußball-Pause zurück und wechselte in die Heimat zum TSV Wasserburg, damals Kreisklassist. Zunächst als Spielertrainer, dann als Trainer an der Seitenlinie gelangen bis dato fünf Aufstiege in Folge bis hin zur Bayernliga. Dort hat man in der bisherigen Saison als Aufsteiger einen sensationellen dritten Platz inne.

Haas: "Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe."

Nun sucht Haas eine neue Herausforderung in Burghausen und will auch dort erfolgreich sein: "Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Ich weiß, dass es kein leichter Weg wird aber ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam aus der Krise kommen".

"Wenn man sieht, was Leo in Wasserburg auf die Beine gestellt hat, ist das schon sensationell. Er hat bei vielen jungen Talenten aus der Region ein gutes Auge bewiesen und die Spieler Stück für Stück weiterentwickelt, sodass die Mannschaft selbst vier Klassen höher in der Bayernliga eine sehr gute Rolle spielt", so Geschäftsführer Andreas Huber, der weiter erklärt: "Er passt perfekt zu unserer Philosophie, war selbst Profi und hat nun mit talentierten Jungs aus der Region trainiert und sie Stück für Stück verbessert. Er kennt somit beide Seiten der Medaille und wird unser semi-professionelles und duales System perfekt ergänzen." Somit hat der SV Wacker weiterhin einen hauptamtlichen Trainer. "Das war uns sehr wichtig, auch um weiterhin eine durchgängige Förderung junger Talente zu erreichen und eben dadurch die ein oder andere zusätzliche Einheit am Vormittag anbieten zu können."

Fenk: "Haas war unser absoluter Wunsch-Kandidat"

Teammanager Karl-Heinz Fenk freut sich auf die Zusammenarbeit mit Haas: "Mit Leo haben wir unseren absoluten Wunschkandidat für unseren Verein überzeugen können. Es freut mich sehr, dass sich Leo der Aufgabe annimmt. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm zu unserer alten Stärke zurückfinden und gemeinsam die Saison positiv abschließen." Leo Haas soll nun die erste Mannschaft in der im Januar startenden Vorbereitung auf die restlichen 12 Spiele einschwören und dort möglichst schnell wichtige Punkte sammeln, um den Abstand nach hinten Stück für Stück vergrößern. Zudem soll mit dem hauptamtlichen Übungsleiter weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit dem Nachwuchsleitungszentrum um NLZ-Leiter Georg Ramstetter gepflegt werden, um eine durchgängige Nachwuchsförderung zu erreichen.

Wasserburg macht mit Wiedmann und Mayer weiter

Der SV Wacker Burghausen steht derzeit mit 23 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz der Regionalliga Bayern und hat nur zwei Zähler Vorsprung vor dem ersten Relegationsplatz, den der TSV 1860 Rosenheim belegt. Jetzt ist erst einmal Winterpause, das nächste Spiel für die Salzachstädter - dann mit Leo Haas an der Seitenlinie - findet am 7. März 2020 statt. Dann müssen die Schwarz-Weißen in Aschaffenburg antreten.

Die Wasserburger Löwen werden nun mit Niki Wiedmann und Robert Mayer als Trainerduo weitermachen. Das teilte der Verein in einem Instagram-Post mit. Sportlich könnte es für den Aufsteiger (fast) nicht besser laufen. In ihrer ersten Bayernliga-Saison stehen die Innstädter auf dem dritten Platz, punktgleich mit dem zweiten aus Deisenhofen.

dg/SV Wacker Burghausen

Quelle: rosenheim24.de

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